PayPal POS (ehemals Zettle)

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Details

Bewertung
4,0
Version
8.30.1
Entwickler
PayPal Mobile

Wenn ich ein kleines Geschäft, einen Marktstand oder ein mobiles Dienstleistungsangebot betreibe, möchte ich beim Bezahlen nicht zwischen mehreren Geräten und komplizierten Programmen wechseln. Genau hier setzt PayPal POS (ehemals Zettle) an: Die Business-App von PayPal Mobile verwandelt ein kompatibles Smartphone oder Tablet in eine zentrale Verkaufsoberfläche. Im Mittelpunkt steht dabei nicht das Bezahlen als isolierter Vorgang, sondern die Verbindung von Verkauf, Artikelauswahl und Zahlungsabwicklung in einem Ablauf.

Ich finde diesen Ansatz besonders interessant für Menschen, die bereits mit PayPal arbeiten oder ihr Geschäft ohne eine große Kasseninstallation organisieren möchten. Die App ist kostenlos erhältlich und gehört zur Kategorie Business. Sie richtet sich an alle Altersgruppen und verlangt mindestens ein Gerät mit OS 8.1. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,0 bei rund 43.000 Bewertungen und mehr als einer Million Installationen wirkt sie wie eine etablierte Lösung, nicht wie ein kaum getestetes Nischenprodukt.

Die zentrale Stärke: ein mobiler Verkaufspunkt statt einer getrennten Kasse

Die wichtigste Fähigkeit der Anwendung ist für mich die Nutzung als mobiler POS-Arbeitsplatz. Ein Verkauf kann dort beginnen, wo der Kunde steht: am Tisch, auf einem Markt, bei einem Termin oder an einem kleinen Ladentresen. Statt zuerst einen Artikel in einer separaten Kasse zu suchen und danach ein anderes Gerät für die Zahlung zu öffnen, bleibt der Vorgang in einer gemeinsamen Oberfläche.

Das klingt zunächst nach einer kleinen Erleichterung, verändert den Alltag aber spürbar. Bei einem kurzen Verkauf zählt jeder unnötige Schritt. Ich kann den Artikel auswählen, den Betrag prüfen und anschließend die Zahlung anstoßen, ohne zwischen Notizblock, Taschenrechner und Zahlungs-App hin und her zu springen. Gerade bei wechselnden Verkaufssituationen hilft das, Fehler durch Übertragungen zu vermeiden.

Wichtig ist dabei, die App nicht mit einer vollständigen Warenwirtschaft oder einer großen stationären Kassenanlage gleichzusetzen. Ihr Wert liegt in der schlanken Verbindung von Verkauf und Zahlung. Wer ein überschaubares Sortiment hat und vor allem einen reibungslosen Abschluss braucht, profitiert stärker als ein Unternehmen mit vielen Filialen, komplexen Lagerwegen oder umfangreichen Spezialanforderungen.

Die Bezeichnung PayPal POS macht außerdem deutlich, wohin die Entwicklung geht: Das Produkt ist nicht einfach nur eine allgemeine PayPal-App für private Überweisungen. Es ist auf geschäftliche Verkaufssituationen ausgerichtet. Für mich ist diese Abgrenzung entscheidend, weil private und geschäftliche Zahlungsabläufe im Alltag sehr unterschiedliche Anforderungen haben.

Warum die POS-Idee im Alltag mehr bedeutet als eine Zahlungs-App

Eine gewöhnliche Zahlungs-App kann einen Betrag entgegennehmen. Eine POS-App muss dagegen den gesamten Moment des Verkaufs strukturieren. Der Kunde wartet, während ich den richtigen Artikel auswähle, den Betrag kontrolliere und die Zahlung abschließe. Diese Reihenfolge wirkt banal, ist aber bei mehreren Kunden hintereinander ein echter Belastungstest.

Bei PayPal POS liegt der praktische Vorteil deshalb weniger in einem einzelnen spektakulären Werkzeug, sondern in der Bündelung. Ich muss nicht jedes Mal überlegen, welche Anwendung für welchen Teil des Verkaufs zuständig ist. Das reduziert die mentale Last, besonders wenn ich allein arbeite und gleichzeitig Fragen beantworte, Ware überreiche oder den nächsten Kunden im Blick behalten muss.

Ein nützlicher Nebeneffekt ist die klarere Trennung zwischen einem persönlichen Zahlungsvorgang und einem Verkauf im Unternehmen. Wer bisher Zahlungen eher improvisiert über das Smartphone angenommen hat, erhält eine Oberfläche, die besser zu einem wiederholbaren Ablauf passt. Das hilft auch dann, wenn das Geschäft nur nebenberuflich betrieben wird und keine Zeit für eine aufwendige Einrichtung vorhanden ist.

So erlebt man einen Verkauf mit PayPal POS

In der Praxis würde ich den Ablauf bewusst in drei kurze Phasen teilen: Artikel oder Leistung auswählen, den Gesamtbetrag kontrollieren und anschließend die Zahlung durchführen. Diese Reihenfolge klingt selbstverständlich, ist aber eine gute Gewohnheit. Sie verhindert, dass ich erst nach dem Bezahlen bemerke, dass eine Position fehlt oder ein Betrag falsch eingegeben wurde.

Bei einem kleinen Sortiment kann eine vorbereitete Artikelauswahl schneller sein als die manuelle Eingabe jedes einzelnen Betrags. Das ist einer der Punkte, an denen eine POS-App ihren Unterschied zu einer einfachen Zahlungsanforderung zeigt. Ich würde die häufigsten Produkte oder Leistungen zuerst sauber anlegen und die selteneren Positionen nur dann ergänzen, wenn sie regelmäßig gebraucht werden. So bleibt die Oberfläche übersichtlich.

Ein konkreter Alltagseinsatz wäre ein kleiner Verkaufsstand am Wochenende. Ich habe dort wenig Platz, möchte keinen großen Kassenplatz aufbauen und muss gelegentlich den Standort wechseln. Ein Smartphone oder Tablet mit PayPal POS kann dann als zentrale Arbeitsfläche dienen. Nach der Auswahl des Produkts sehe ich den Betrag direkt vor dem Abschluss und kann mich auf die Übergabe konzentrieren, statt parallel eine handschriftliche Summe zu berechnen.

Für diesen Einsatz würde ich vor Beginn eine kurze Probe durchführen. Nicht erst beim ersten Kunden sollte ich prüfen, ob die Artikelbezeichnungen verständlich sind, ob die richtige Zahlungsumgebung geöffnet wird und ob das Gerät ausreichend geladen ist. Diese Vorbereitung ist kein spezielles Geheimnis der App, aber bei einem mobilen POS-System besonders wichtig, weil ein improvisierter Ersatzarbeitsplatz weniger verzeiht als eine fest installierte Kasse.

Ein sinnvoller Arbeitsablauf für kleine Teams

Wenn mehrere Personen verkaufen, sollte ich die Oberfläche möglichst eindeutig halten. Kurze, unterscheidbare Artikelnamen sind hilfreicher als interne Bezeichnungen, die nur eine Person versteht. Das klingt nach einer organisatorischen Kleinigkeit, verhindert aber Rückfragen und falsche Auswahl, wenn jemand spontan einspringt.

Ich würde außerdem vor dem Start festlegen, wer den Betrag abschließend kontrolliert. Bei einem Ein-Personen-Geschäft ist das automatisch meine Aufgabe. In einem kleinen Team sollte trotzdem klar sein, ob die Person, die den Artikel auswählt, auch den Gesamtbetrag bestätigt oder ob eine zweite Kontrolle üblich ist. Die App kann einen strukturierten Ablauf unterstützen, ersetzt aber keine klare Arbeitsweise.

Ein weiterer praktischer Tipp betrifft die Nutzung unterwegs: Ich würde die App nicht nur nach dem Preis beurteilen, sondern auch danach, wie gut mein konkretes Gerät in der Hand liegt und wie schnell ich damit arbeiten kann. Ein kleines Smartphone ist angenehm mobil, kann bei vielen Positionen aber weniger komfortabel sein. Ein Tablet bietet mehr Übersicht, ist dafür beim Rundgang durch einen Stand oder bei einem Termin weniger unauffällig.

Was ich vor dem ersten echten Verkauf klären würde

Die wichtigste offene Frage für viele Interessierte lautet: Kann die App allein jede gewünschte Kassenumgebung ersetzen? Meine Einschätzung ist nein, jedenfalls nicht automatisch. PayPal POS ist besonders überzeugend, wenn der Verkauf überschaubar bleibt und die mobile Abwicklung im Mittelpunkt steht. Vor der Umstellung sollte ich deshalb prüfen, welche Abläufe mein Geschäft tatsächlich benötigt: einfache Artikelverkäufe, Dienstleistungen, mehrere Mitarbeiter, umfangreiche Bestände oder eine tiefe Anbindung an andere Systeme.

Auch die Gerätefrage sollte ich ernst nehmen. Die Anwendung läuft ab OS 8.1, aber eine Mindestanforderung sagt noch nichts darüber aus, wie angenehm die Bedienung auf einem älteren oder kleinen Gerät ist. Ich würde die App auf dem Gerät testen, das später wirklich am Verkaufspunkt liegt. Entscheidend ist nicht nur, ob sie startet, sondern ob Artikelauswahl und Betragskontrolle unter Zeitdruck gut lesbar bleiben.

Wer die App nur gelegentlich nutzt, sollte sich außerdem einen festen Startablauf angewöhnen. Dazu gehören ein geladener Akku, eine geordnete Artikelliste und ein kurzer Test vor dem Öffnen des Verkaufs. Bei einem stationären Kassensystem sind viele Dinge dauerhaft eingerichtet; bei einem mobilen Gerät kann sich die Situation schneller ändern.

Der beste Einsatz: mobile und überschaubare Geschäfte

Am meisten überzeugt mich PayPal POS bei kleinen Unternehmen, die nicht jeden Tag eine komplexe Ladenstruktur verwalten müssen. Dazu zählen beispielsweise Marktstände, einzelne Verkaufsplätze, freie Dienstleister oder kleine Teams, die an unterschiedlichen Orten arbeiten. In diesen Fällen ist die Mobilität nicht bloß ein nettes Extra, sondern der Grund, warum eine POS-App sinnvoller sein kann als eine klassische Kasse.

Stell dir einen Anbieter vor, der bei einem Termin eine Leistung abrechnet und danach nicht erst ins Büro zurückkehren möchte. Der Verkauf findet dort statt, wo die Arbeit erledigt wurde. Eine mobile Oberfläche verkürzt den Abstand zwischen Leistung und Zahlung. Das kann professioneller wirken als eine nachträgliche Notiz, ohne dass dafür ein großer Kassenplatz aufgebaut werden muss.

Auch bei einem kleinen Pop-up-Geschäft sehe ich einen klaren Vorteil. Die Verkaufsfläche kann sich verändern, und der Zahlungsplatz muss nicht dauerhaft an einer Stelle stehen. Ich kann den Ablauf näher an den Kunden bringen, solange das verwendete Gerät praktisch bedienbar bleibt. Gerade bei kurzen Stoßzeiten ist es hilfreich, wenn der Verkauf nicht an einem einzigen engen Tresen zusammenläuft.

Für einen festen Laden mit wenigen Artikeln kann die App ebenfalls passen. Dort ist die Mobilität vielleicht weniger wichtig, aber die einfache Struktur kann trotzdem angenehm sein. Ich würde sie allerdings nur dann als Hauptlösung wählen, wenn die Anforderungen wirklich überschaubar sind. Sobald Warenbewegungen, Rollenverwaltung oder umfangreiche Auswertungen zum täglichen Kern gehören, sollte ich genauer prüfen, ob ein spezialisiertes Kassensystem besser passt.

Warum die Verbindung mit PayPal für manche Nutzer praktisch ist

Der Entwickler PayPal Mobile bringt einen Namen mit, den viele geschäftliche Nutzer bereits aus dem Zahlungsumfeld kennen. Für mich kann das die Einstiegshürde senken, weil nicht gleichzeitig eine völlig unbekannte Marke und ein neues Bedienkonzept gelernt werden müssen. Das bedeutet aber nicht, dass die App für jedes Unternehmen automatisch die beste Wahl ist. Vertrautheit ersetzt keine Prüfung der eigenen Abläufe.

Die Preisangabe „kostenlos“ bezieht sich auf die App selbst und macht den Einstieg leicht. Ich würde daraus jedoch nicht ableiten, dass ein kompletter mobiler Verkaufsbetrieb ohne weitere Überlegungen oder mögliche externe Kosten auskommt. Für die Entscheidung zählen auch das vorhandene Gerät, die bevorzugte Zahlungsart und die Anforderungen an den Geschäftsprozess. Die App kann kostenlos sein und trotzdem in ein größeres technisches Umfeld eingebettet werden.

Ein unterschätzter Vorteil ist die Möglichkeit, klein anzufangen. Wer zunächst nur wenige Produkte oder Leistungen verkauft, muss nicht sofort in eine umfangreiche Kassenlandschaft investieren. Ich kann den Ablauf beobachten und später entscheiden, ob mehr Struktur nötig ist. Diese schrittweise Vorgehensweise ist für nebenberufliche Anbieter oft sinnvoller als eine überdimensionierte Lösung, die im Alltag kaum genutzt wird.

Die trade-offs: Wo die mobile Einfachheit Grenzen erreicht

Die größte Einschränkung liegt für mich in der Frage nach der Tiefe. Eine kompakte POS-App kann einen Verkauf angenehm machen, aber sie nimmt einem nicht automatisch alle Aufgaben eines wachsenden Betriebs ab. Je größer das Sortiment und je mehr Personen beteiligt sind, desto wichtiger werden Details, die über die reine Zahlung hinausgehen.

Ein Geschäft mit vielen Varianten kann beispielsweise schnell an Übersicht verlieren, wenn die Artikelauswahl nicht konsequent gepflegt wird. Das Problem ist dann nicht unbedingt die App selbst, sondern die wachsende Komplexität, die auf einem kleinen Bildschirm sichtbar und bedienbar bleiben muss. Ich würde deshalb regelmäßig ungenutzte oder missverständliche Positionen bereinigen, statt die Oberfläche immer weiter zu füllen.

Auch die Abhängigkeit vom mobilen Gerät ist ein echter Trade-off. Ein leerer Akku, ein beschädigtes Display oder ein ungeeigneter Standort kann den Ablauf stärker stören als bei einer festen Kasse. Für mobile Händler gehört daher ein Ausweichplan zur Professionalität. Das kann ein zweites vorbereitetes Gerät oder zumindest ein klarer Ablauf für Situationen sein, in denen der digitale Verkauf kurzfristig nicht wie geplant funktioniert.

Wer eine sehr detaillierte Geschäftssteuerung erwartet, sollte PayPal POS nicht nur nach der angenehmen Bedienung beurteilen. Eine klassische Kassenlösung oder eine branchenspezifische Plattform kann besser sein, wenn Inventar, Mitarbeiterrechte, Filialen und umfangreiche Berichte im Mittelpunkt stehen. Der Vorteil einer Alternative liegt dann nicht in größerer Mobilität, sondern in spezialisierter Tiefe.

Wann eine andere Lösung die bessere Entscheidung ist

Ich würde eher zu einer umfassenderen Kassenlösung tendieren, wenn mehrere Verkaufsstellen dauerhaft synchronisiert werden müssen oder wenn der Betrieb stark von Lagerbeständen und komplexen Produktvarianten abhängt. Ebenso wäre eine andere Lösung wahrscheinlich passender, wenn der Geschäftsalltag viele Sonderfälle enthält, die nicht in einen kurzen mobilen Ablauf passen.

Für einen sehr kleinen Anbieter kann das Gegenteil gelten: Wenn nur selten ein einzelner Betrag angenommen wird und keine wiederkehrende Artikelliste nötig ist, könnte sogar eine einfachere Zahlungsoption ausreichen. PayPal POS spielt seine Stärke dort aus, wo aus einzelnen Zahlungen ein wiederholbarer Verkaufsprozess wird. Wer diese Struktur gar nicht braucht, nutzt möglicherweise mehr Oberfläche, als tatsächlich notwendig ist.

Die richtige Frage lautet für mich daher nicht „Ist die App besser als jede Kasse?“, sondern „Wie viel Kasse braucht mein Geschäft wirklich?“. Bei einem mobilen, überschaubaren Angebot ist weniger oft angenehmer. Bei einem stark wachsenden Betrieb kann weniger dagegen irgendwann zu wenig sein.

Für wen sich der Einstieg besonders lohnt

Ich sehe den größten Nutzen bei Selbstständigen und kleinen Teams, die Zahlungen direkt am Verkaufsort annehmen möchten und keinen langen Schulungsprozess wünschen. Die App passt zu Menschen, die ihre Abläufe selbst organisieren, mit einer begrenzten Auswahl arbeiten und Wert darauf legen, dass Verkauf und Zahlung zusammenbleiben.

Auch für einen Testlauf eines neuen Angebots ist sie interessant. Wer zunächst herausfinden möchte, ob ein kleines Sortiment oder eine mobile Dienstleistung Nachfrage findet, kann mit einer kostenlosen Business-App starten, statt sofort eine große Infrastruktur aufzubauen. Ich würde trotzdem von Anfang an sauber arbeiten: klare Artikelbezeichnungen, eine verständliche Preisstruktur und eine kurze tägliche Kontrolle der eigenen Abläufe.

Weniger geeignet ist die Anwendung für Nutzer, die eine vollständig automatisierte Unternehmenszentrale suchen. Wer vor allem umfangreiche Lagerlogik, viele Filialen oder stark individualisierte Berichte benötigt, sollte andere Systeme vergleichen. Das ist keine Schwäche im engeren Sinn, sondern eine Frage des Zuschnitts. PayPal POS wirkt auf mich dann am besten, wenn es einen klar begrenzten, häufig wiederkehrenden Vorgang zuverlässig unterstützt.

Die aktuelle Version 8.30.1 zeigt, dass die App als laufend gepflegtes Produkt genutzt wird, während das ursprüngliche Erscheinungsdatum bereits viele Jahre zurückliegt. Für mich spricht diese lange Präsenz dafür, dass sie nicht als kurzfristiger Versuch betrachtet werden sollte. Trotzdem würde ich vor der geschäftlichen Umstellung einen echten Probelauf mit dem eigenen Sortiment und dem eigenen Gerät machen.

Mein Urteil nach dem praktischen Blick auf den Kern

PayPal POS ist für mich vor allem eine gute Antwort auf ein konkretes Problem: Wie kann ein kleiner Anbieter einen Verkauf direkt am Ort der Leistung oder Warenübergabe ordentlich abschließen, ohne eine große Kassenanlage mitzunehmen? Die App konzentriert sich auf diesen mobilen POS-Gedanken und macht ihn für viele kleine geschäftliche Situationen zugänglich.

Ich würde sie einem Freund empfehlen, der auf Märkten verkauft, Dienstleistungen vor Ort abrechnet oder einen kleinen Verkaufsbetrieb mit überschaubarem Sortiment führt. Besonders stark ist die Verbindung aus Artikelauswahl, Betragskontrolle und Zahlungsabschluss in einem mobilen Ablauf. Wer die Oberfläche vorab sauber vorbereitet und die Grenzen einer schlanken Lösung akzeptiert, kann damit unnötige Zwischenschritte vermeiden.

Meine Empfehlung fällt bewusst nicht pauschal aus. Für komplexe Unternehmen würde ich eine spezialisierte Kassen- oder Warenwirtschaftslösung danebenlegen und prüfen, welche Aufgaben PayPal POS tatsächlich abdeckt. Für kleine, bewegliche und persönlich geführte Geschäfte ist der Ansatz dagegen überzeugend: nicht möglichst viel Verwaltung, sondern ein klarer Verkaufsvorgang am richtigen Ort.

Unter dem Strich ist PayPal POS eine kostenlose Business-App von PayPal Mobile mit einer Bewertung von 4,0 und einer Altersfreigabe ab 0 Jahren. Diese Eckdaten sind angenehm, aber entscheidend ist für mich der konkrete Arbeitsalltag. Wenn mobile Verkäufe regelmäßig vorkommen und ich keine überladene Kassenlösung brauche, gehört die App zu den naheliegenden Optionen, die ich zuerst ausprobieren würde.

Facebook Pros and Cons

Vorteile

  • Schnelle Einrichtung ohne langfristige Vertragsbindung
  • Unterstützt kontaktlose Zahlungen sowie gängige Kartenanbieter
  • Übersichtliche Umsatzberichte direkt in der App
  • Geeignet für Einzelhandel
  • Gastronomie und mobile Dienstleister
  • Zahlungslinks ermöglichen Verkäufe auch ohne Kartenterminal

Nachteile

  • Transaktionsgebühren können bei häufigen Zahlungen ins Gewicht fallen
  • Einige Funktionen sind nur mit zusätzlicher Hardware verfügbar
  • Auszahlungen können je nach Bank und Prüfung verzögert eintreffen
  • Bei schwacher Internetverbindung sind Zahlungen möglicherweise eingeschränkt
  • Für komplexe Warenwirtschaftssysteme fehlen teilweise tiefere Integrationen

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Frequently Asked Questions

Was ist PayPal POS (ehemals Zettle) und für wen eignet sich die App?

PayPal POS, früher unter dem Namen Zettle bekannt, ist eine mobile Kassenlösung für kleine Unternehmen, Selbstständige und Händler. Mit der App lassen sich Produkte verwalten, Verkäufe erfassen, Kartenzahlungen annehmen und Berichte abrufen. Sie eignet sich besonders für Geschäfte, Marktstände, Cafés, Dienstleister und mobile Verkaufsstellen, die keine umfangreiche stationäre Kassenanlage benötigen.

Welche Voraussetzungen brauche ich, um PayPal POS nutzen zu können?

Für die Nutzung benötigen Sie in der Regel ein kompatibles Android- oder iOS-Gerät, ein PayPal-Geschäftskonto sowie eine stabile Internetverbindung. Für kontaktlose Kartenzahlungen wird zusätzlich ein unterstütztes Kartenlesegerät oder – abhängig von Land und Gerät – eine verfügbare Tap-to-Pay-Funktion benötigt. Vor dem Kauf sollten Sie prüfen, ob Ihr Smartphone, Tablet und Betriebssystem unterstützt werden.

Welche Zahlungsmethoden unterstützt PayPal POS?

Mit PayPal POS können Händler üblicherweise verschiedene Kartenzahlungen akzeptieren, darunter kontaktlose Zahlungen, Chip- und PIN-Karten sowie mobile Wallets wie Apple Pay oder Google Pay, sofern diese am jeweiligen Standort unterstützt werden. Die tatsächlich verfügbaren Zahlungsarten hängen vom Land, dem verwendeten Kartenleser, dem Konto und den aktuellen PayPal-Bedingungen ab.

Welche Gebühren entstehen bei der Nutzung von PayPal POS?

Die Kosten setzen sich normalerweise aus Transaktionsgebühren und gegebenenfalls dem Kaufpreis für ein Kartenlesegerät zusammen. Die genaue Höhe kann je nach Land, Zahlungsart, Vertrag und Geschäftskonto variieren. Für die App selbst kann es kostenlose Grundfunktionen geben, trotzdem sollten Händler vor der Einrichtung die aktuelle Gebührenübersicht, mögliche Rückerstattungskosten und Bedingungen für Auszahlungen sorgfältig prüfen.

Kann ich mit PayPal POS auch Produkte, Lagerbestände und Verkaufsberichte verwalten?

Ja, PayPal POS bietet neben der Zahlungsabwicklung grundlegende Funktionen für den Verkaufsalltag. Sie können Produkte und Preise anlegen, Artikel in Kategorien organisieren und – je nach aktueller Version und Konto – Bestände verfolgen. Verkaufsübersichten und Berichte helfen dabei, Einnahmen und Transaktionen zu kontrollieren. Für komplexe Lagerverwaltung oder umfangreiche Buchhaltung kann jedoch zusätzliche Software erforderlich sein.

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